Vernetzte Produktion: Was ist das eigentlich?

Viele Kunden fragen uns häufig, warum sie auf eine vernetzte Produktion setzen sollten. In diesem Text haben wir die wichtigsten Punkte zusammengetragen und verraten Ihnen, warum eine vernetzte Produktion in naher Zukunft zwingend notwendig sein wird.

vernetzte produktion

Was ist der größte Vorteil einer vernetzten Prodiktion? 

Spätestens seit den Einschränkungen rund um Corona ist den meisten Unternehmen klar geworden – eine vernetzte Produktion ist Pflicht für jedes Unternehmen. Warum? Weil sich damit die gesamte Produktion überwachen lässt – im Zweifel aus dem HomeOffice. Als Verantwortlicher in der Produktion wissen Sie zu jeder Zeit, welche Maschine in welchem Zustand ist, was sie produziert, wann sie gewartet werden muss. So ein Zustand führt zu maximaler Sicherheit: Ausfälle werden früh erkannt oder ganz vermieden, ein Lockdown kann Ihnen nichts anhaben und auch der Arbeitsschutz ist optimal. Das Ziel ist ein maximal intelligenter Ablauf der gesamten Produktion. Die Maschinen kommunizieren direkt miteinander – so werden auch Fehler schnellstmöglich erkannt. Das umfasst technische Fehler – aber natürlich auch Produktionsengpässe oder Mängel bei der Qualität. 

Wie funktioniert das Arbeiten mit einer vernetzten Produktion? 

Eine Vernetzte Produktion macht natürlich noch keinen geschulten Mitarbeiter überflüssig – ganz im Gegenteil, manche Mitarbeiter müssen sich weiterbilden. Dafür können im Anschluss weniger Mitarbeiter mehr Prozesse überwachen. Auch sogenannte Fernwartungen sind möglich. Bedeutet; der Service-Techniker vor Ort wird von einem erfahrenen Techniker per Video „ferngesteuert“ – Reisen sind nicht mehr erforderlich. Außerdem wissen alle Beteiligten, was zu tun ist – was unnötiges Hin- und Herlaufen vermeidet – Sie sparen also ein beachtliches Pensum an Mannstunden. Auch mit einer geringeren Personaldecke lässt sich so effizienter arbeiten. 

Welche Kosten entstehen? 

Tatsächlich verbergen sich hier die meisten Vorurteile. Allerdings lässt sich für eine vernetzte Produktion schon mit einer dreistelligen Summe pro Messstelle beginnen – dafür gibt es inzwischen smarte Chips, die wichtige Daten sammeln und automatisch versenden. Mit zunehmender Komplexität steigen natürlich auch die Preise, allerdings nicht linear – die Software haben Sie ja bereits. Außerdem gibt es natürlich günstigere Konditionen bei den Sensoren. Mit mehr Sensoren werden die Systeme immer allsehender und bringen Ihnen am Ende auch mehr Daten. So können Sie die Produktion noch besser optimieren. 

Wie schnell kann eine vernetzte Produktion implementiert werden? 

Dank smarter Systeme lassen sich schon in wenigen Wochen erste Daten aus einer vernetzten Produktion gewinnen. Auch der clevere Einsatz von Software ermöglicht ein schnelles Loslegen. Für eine komplette Vernetzung werden etwa drei Monate benötigt. 

Muss das System gewartet werden? 

Natürlich können auch Sensoren kaputt gehen – und hin und wieder macht ein Software-Update Sinn. Ansonsten ist ein System für eine vernetzte Produktion Wartungsfrei – ganz im Gegenteil: Dank einer vernetzten Produktion lassen sich auch die Wartungen in der eigentlichen Maschinerie reduzieren: Die Sensoren geben permanent Aufschluss darüber, wie der Zustand von Verschleißteilen ist – und sorgen so für eine intelligente Wartung. Es werden nur die Teile erneuert, die wirklich verschlissen sind.