Lesezeit ca. 3 Minuten

Remote Monitoring: Fernüberwachung gegen Maschinenstillstand

Als Fertigungs- oder Produktionsleiter ist der Zustand des Maschinenstillstands eine richtige Herausforderung. Denn wichtige Produktionsaufträge oder ein routinemäßig geplanter Wartungsstillstand der Hauptanlage könnten bevorstehen. Diese und ähnliche Situationen spielen sich immer wieder in unserer Industrie ab. 

Zu dieser Situation muss es aber nicht kommen!

Der notwendige Wartungsstillstand lässt sich mit „Remote Monitoring“ zeitlich in die Produktionsplanung harmonisch einfügen. Außerdem können die Verschleißteile der Anlagen bzw. Maschinen bis auf das Minimum ausfallsicher genutzt werden und betriebliche Anomalien rechtzeitig – und auch aus der Ferne – vorgewarnt werden.

Dies ist sogar recht einfach und kostengünstig durch das Internet der Dinge (IoT) möglich. IoT befähigt „Condition Monitoring“, aber auch „Remote Monitoring“.

Dabei werden die Anlagen und Maschinen mit Sensoren ausgerüstet, die dann autonom alle Informationen über den Maschinenzustand preisgeben. Dazu gehören z.B. Betriebsstoffen, Verschleißteile und Verbrauchsmaterialien.

Daten, die durch Sensoren gewonnen werden, werden zentral gespeichert. Eine IoT-Software kann die Restlaufzeit einer Maschine bis zur Wartung genau bestimmen.

Als “Remote Monitoring“ – also als Fernwartung – ist es möglich diese Daten auf einem PC, Tablet oder Handy zu visualisieren.  Auch können Warnsignale erstellt werden, sodass bei Auftritt des Signals eine E-Mail an die Verantwortlichen der Anlage geht. So können Anomalien im Betriebszustand der Anlagen frühzeitig erfasst und gemeldet werden. Das hat den Vorteil, dass ungeplante Stillstände verhindert werden können.

Die Fernüberwachung über eine Internet-of-Things-Plattform (IoT) ermöglicht dem Unternehmen folgendes:

  • Erhöhung der Erstfixierungsraten (FTFR)
  • Verminderung der mittleren Reparaturdauer (MTTR)
  • Zunahme der Kundenzufriedenheit
  • Streamline Predictive Maintenance
  • Erstellung eines vorrauschauendes Service-Modell, das Innovationen und neue Einnahmequellen unterstützt

Diese Vorteile helfen dem Service, um Kunden zu gewinnen und zu binden, da die Fernüberwachung eine verbesserte Betriebszeit für eine profitable und produktivere Fabrik zu geringen Kosten der Maschinen unterstützt.

Remote Monitoring kann ohne jeglichen Eingriff in die bestehende elektrotechnische Infrastruktur der Anlage oder Maschine realisiert werden. Das heißt, dass das nachträglich eingebaute Sensoren-Netz, ohne jeglichen Kontakt mit der Anlagensteuerung autonom arbeiten kann.

Die Fernüberwachung verändert die Servicemodelle in der gesamten Branche und Unternehmen, die diese neue Technologie nicht nutzen, werden schnell hinter ihren Konkurrenten liegen.

Das PTC-Ebook „Quick Wins and Long-Term Results with Remote Monitoring“ beschreibt einige der Möglichkeiten, mit denen Remote-Überwachung schnelle Gewinne für sofortigen ROI bietet.

Dazu gehören einmal der vorrauschauende Service:

  • Probleme lösen, bevor sie passieren
  • Proaktive Prävention statt reaktiver Reparaturen
  • Erweiterte Maschinenlaufzeit statt übermäßigen Maschinenverschleiß
  • Sofortige Lösungen für komplexe Reparaturen

Und der optimierte Service:

  • Proaktive, vorbereitete Techniker statt reaktiver, teurer Außendienst
  • Erhöhte Kundenzufriedenheit
  • Zukunftsweisendes Service-Ökosystem
  • Skalierbare, anpassbare Wartungsmodelle
  • Stetige Service-Ziele

Außerdem wird die industrielle Innovationsplattform ThingWorx im Einsatz für Remote Monitoring und dessen Fähigkeiten und Vorteile beschrieben.

Mehr Details zu „Remote Monitoring“ gibt es im kostenlosen PTC-Ebook „Quick Wins and Long-Term Results with Remote Monitoring“:

Laden Sie sich jetzt HIER das E-Book herunter!

Praxisleitfaden: Agiler Einstieg ins industrielle „Internet of Things“
– exklusiv für unsere Leser –

IOT-LEITFADEN JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN
2018-11-08T19:00:10+00:00