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Auch in diesem Jahr gilt zu Weihnachten unser Motto „Spenden statt schenken“: Wir unterstützen wieder den Kinderschutzbund und das „grüne Küken“. Lesen Sie hier, was wir noch zur nachhaltigen Entwicklung beigetragen haben.

Das zu Ende gehende Jahr hat uns alle vor ganz neue Herausforderungen gestellt.

Wir sind deshalb besonders dankbar dafür, dass wir gesund und optimistisch ins neue Jahr blicken können. Als Team wollen wir weiter unseren Beitrag dazu leisten, dass unser Planet auch für unsere Kinder und Enkelkinder lebenswert bleibt.

Wie wir diesen Anspruch dieses Jahr konkret umgesetzt haben, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Kinderschutzbund

Kinder sind unsere Zukunft.

Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass wir uns aktiv für das Wohl unserer aller Zukunft stark machen: für Kinder. Seit dem Gründungsjahr der mdk 2011 spenden wir an den Kinderschutzbund und unterstützen seit 2017 auch das „Grüne Küken“.

Es liegt in unserer Hand, unsere eigene Zukunft besser zu gestalten, indem wir den Kindern in unserer Gesellschaft ein besseres, freies, selbst bestimmtes und fröhliches Leben mit der Chance auf gute Bildung geben.

Doch etwa 4,4 Millionen Kinder in Deutschland sind nach Schätzungen des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) akut von Armut bedroht. Und auch Themen wie Cybermobbing oder Bildung zum nachhaltigen Umgang mit der Umwelt sollten wir im Blick behalten.

Eine direkte Spende ging wieder an den Kinderschutzbund in Wilhelmshaven, der bedürftige Kinder und Familien vor Ort mit viel Leidenschaft, persönlichem Einsatz und vollem Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützt.

Der KSB Wilhelmshaven finanziert sich ausschließlich aus Spenden und beschenkt auch dieses Jahr im Rahmen des Zulässigen rund 150 betreute Kinder zu Weihnachten. Neben den Weihnachtsgeschenken ist auch sonstige materielle Hilfe für bedürftige Familien aus der Region fest eingeplant: Alltagsdinge wie Lebensmittel und dergleichen sollen besonders an Weihnachten eine weitere Unterstützung bieten.

Das „grüne Küken“

Und zum anderen unterstützen wir – ebenfalls seit mehreren Jahren – die Initiative „Das Grüne Küken“, die sich der Kita-Ausbildung zu Themen wie Nachhaltigkeit, Umwelt, Gesellschaft verschrieben hat.

In diesem Jahr haben wir „unsere“ dritte Kita gewinnen können, in die das grüne Küken eingezogen ist.

Frau Majert, Leiterin der Inklusiven Kita Niersinsel:

Wir freuen uns sehr, dass das grüne Küken bei uns eingezogen ist und sich ab dem kommenden Jahr in den einzelnen Gruppen vorstellen wird.

Die Kindertagesstätte ist nach der Familie einer der ersten Bildungsorte. Wir haben die große Chance, die Kinder früh für die Natur und für ihr direktes Lebensumfeld zu begeistern. Themen wie z.B. Konsum, Verbrauch, Müll, Lebensmittel, Natur begegnen uns täglich im Kindergartenalltag – was liegt also näher, als sich genau mit diesen Themen kritisch auseinanderzusetzen? Das grüne Küken wird als Sprachrohr dienen und gemeinsam mit den Kindern entdecken, wo und wie jede und jeder einzelne aktiv beim Umweltschutz mitwirken kann.

Ehrenamtlicher Nachwuchs für den Kinderschutzbund

Gemeinsam mit Jörn Becker (selbständiger Kommunikationsberater) haben wir in einem „pro bono“-Projekt eine neue Stelle für den KSB konzipiert. Die Aufgabe war es, die Onlinepräsenz des KSB insgesamt zu stärken und damit ehrenamtlichen Nachwuchs zu gewinnen. Im Rahmen einer entsprechenden Kampagne hat der KSB dann eine Nachwuchs-„social media“-Managerin gefunden und eingestellt.

Kampf gegen den Klimawandel

„Du kannst nicht der Verantwortung von morgen entkommen, indem du sie heute umgehst.“

Originalzitat: “You cannot escape the responsibility of tomorrow by evading it today.”

Abraham Lincoln

In diesem Sinne haben wir uns als Team entschlossen, aktiv unseren Teil zum Kampf gegen den immer bedrohlicher werdenden Klimawandel beizutragen:

[…]

Klimaverträgliches Jahresbudget: Um die Auswirkungen des Klimawandels in verträglichen Grenzen zu halten, hat sich die weltweite Staatengemeinschaft auf das Ziel verständigt, die durchschnittliche Erderwärmung auf 2°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.

Um dieses Ziel zu erreichen, verbleibt bis 2050 ein globales Emissionsbudget von ca. 750 Mrd. t CO₂. Bei einer angenommenen mittleren Weltbevölkerung von 8,2 Mrd. Personen im Zeitraum 2010 bis 2050 bedeutet dies, dass jedem Menschen auf dieser Erde ein klimaverträglicher Ausstoß von im Durchschnitt jährlich rund 2,3 t CO₂ zusteht.

CO₂-Emissionen im Vergleich

  • Ein Jahr Autofahren (Mittelklassewagen, 12.000 km): 2.000 kg
  • Pro-Kopf-Jahresemission (in Deutschland): 11.000 kg
  • Pro-Kopf-Jahresemission (in Indien): 1.600 kg
  • Klimaverträgliches Jahresbudget eines Menschen: 2.300 kg

[…]

(www.atmosfair.de, abgerufen am 14.8.2019)

Deshalb unterstützen wir diverse Projekte und Initiativen, um aktiv CO2 zu kompensieren und nachhaltiges Wirtschaften zu fördern:

  1. Die mdk investiert seit dem Geschäftsjahr 2018 insgesamt rund 1% des Umsatzes in Projekte für CO2-Kompensation und Nachhaltigkeit.
  2. Die mdk übernimmt seit dem Geschäftsjahr 2019 die Kompensation des errechneten CO2-Verbrauchs aller aktiven Teammitglieder (im August 2019 waren das ca. 85 Tonnen, die wir auch für dieses Jahr wieder kompensiert haben).
  3. Für Termine mit unseren Kunden nutzen wir seit längerem Web- bzw. Videotelefonate und Telefonkonferenzen oder fahren mit der Bahn.
  4. Wir nutzen ecosia.org (https://www.ecosia.org/) firmenweit als Suchmaschine: Mit jeder Suche pflanzen wir Bäume.

Die CO2-Kompensation nehmen wir bei atmosfair (https://www.atmosfair.de/de/) oder „Plant for the planet“ (https://www.plant-for-the-planet.org/de/startseite) vor.

Corona-Schutzmaßnahmen für das Team

Für uns gehört zum nachhaltigen Umgang auch, dass alle Mitglieder des Teams und deren Familien mit persönlicher Corona-Schutzausrüstung (Masken, Desinfektionsmittel) ausgestattet werden. Auch das (verpflichtende) Arbeiten im Homeoffice sowie entsprechende Regelungen für das Arbeiten im Büro sind für uns fester Bestandteil dieser Schutzmaßnahmen.

Nachhaltigkeit, “unsere“ Angelegenheit!

Wenn wir als Privatpersonen für eine bessere Welt sorgen wollen, sollten wir bewusster konsumieren. So „fordern“ wir als Verbraucher eine nachhaltigere Produktion. Dazu gab und gibt es zuletzt sichtbare Fortschritte. Gleichzeitig hat uns allen dieses außergewöhnliche Jahr gezeigt, dass die großen Herausforderungen noch größer geworden sind.

Wir möchten mit unserem Handeln und konkreten Projekten dazu beitragen, unseren Planeten nachhaltig zu schützen. Das ist ein wesentliches Anliegen für uns als Team. Und vielleicht gelingt es uns damit, unser berufliches und privates Umfeld weiter zum nachhaltigen Handeln zu motivieren.