Vom 18. bis 20.6.2018 fand in Boston die LiveWorx von PTC statt

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Meine wesentlichen Erkenntnisse aus den Vorträgen und Gesprächen fasse ich in diesem kurzen Blogbeitrag zusammen

Die LiveWorx von PTC gilt weltweit als die größte Veranstaltung zu digitaler Transformation im industriellen Bereich. Dieses Jahr trafen sich über 6.100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Boston, unweit des neuen Firmensitzes von PTC in Seaside, dem „Boston Innovation District“.

Wir sind seit Anfang 2018 neuer Partner von PTC als Systemintegrator für ThingWorx. Daher nahm ich in diesem Jahr erstmalig an der LiveWorx teil. Und ich habe mich nach den sehr positiven Eindrücken dieser besonderen Konferenz direkt für das kommende Jahr angemeldet.

Die LiveWorx zeichnet sich durch

  • die zahlreichen, teils hochkarätig präsentierten Vorträge (dieses Jahr konnte man aus insgesamt über 550 dieser „breakout sessions“ wählen),
  • diverse Präsentationen auf der Hauptbühne (u.a. ein spannendes Interview mit Alex Kipman, dem Erfinder der HoloLens von Microsoft),
  • die begleitende Messe mit Ständen von PTC und Partnern, auf denen neue Innovationen gezeigt wurden und
  • die Möglichkeit für intensives Netzwerken aus.

Von der LiveWorx nahm ich aus zahlreichen Vorträgen und persönlichen Gesprächen mit Mitarbeitern von PTC, an den Ständen der Aussteller und einem Gespräch mit einem IoT-Analysten von IoT-Analytics im Wesentlichen diese Eindrücke und Impulse mit:

  • Der technologische Fortschritt betrifft alle Branchen und Bereiche in den Unternehmen.
  • Die digitale Transformation betrifft das gesamte Unternehmen mit allen Funktionsbereichen.
  • Der erstbeste Zeitpunkt für den Einstieg ins „Internet of Things“ bzw. Industrie 4.0 mit ersten Pilotanwendungen wäre vor ein oder zwei Jahren gewesen – der zweitbeste Zeitpunkt ist jetzt.
  • Die disruptiven Wirkungen verschiedener Technologien wie additiver Fertigung („3D-Druck“), Mixed bzw. Augmented Reality oder künstlicher Intelligenz sind aus heutiger Sicht teils noch nicht absehbar – dennoch sind sie real und im industriellen Kontext nutzbar.
  • Die Möglichkeiten, die sich aus dem strukturierten Sammeln und Auswerten von Daten ergeben, machen Prozesse effizienter, senken Kosten, erhöhen die Produktivität und schaffen neue Geschäftspotentiale.
  • Der technische Wandel ist real, die daraus entstehenden Möglichkeiten und Lösungen sind real – für das eigene Unternehmen genauso wie für jeden Wettbewerber – wenn man sich frühzeitig und experimentell darauf einlässt und diesen Möglichkeiten für das eigene Unternehmen nutzt.
  • Letztlich ist Technologie aber nur ein Mittel zum Zweck und soll dabei helfen, die opperativen und strategischen Ziele (schneller) zu erreichen.
  • Man sollte – abgeleitet aus konkreten Zielen und zu lösenden Problemen, einen großen Plan entwickeln, dann schnell und agil mit kleinen Schritten anfangen und experimentieren: „think big, start small, act fast“.

Diesem Anspruch wollen wir mit unserem neuen Angebot für eine IoT-Prototyp-Konzeption gerecht werden, das wir speziell für den industriellen Mittelstand entwickelt haben. Die Details finden Sie hier (klicken).

Praxisleitfaden: Agiler Einstieg ins industrielle „Internet of Things“
– exklusiv für unsere Leser –

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2018-08-30T12:29:42+00:00