IoT-Anwendungsfälle2018-06-03T12:48:09+00:00

Anwendungsfälle, Nutzen und
3 Gründe, warum jetzt der richtige Zeitpunkt für den Einstieg ist

1. Innovationskraft stärken

Hersteller, Anlagenbetreiber und Dienstleister aus dem industriellen Bereich befinden sich in einem zunehmend komplexen Umfeld. Die globale Natur des heutigen Geschäfts ist durch regionale Nachfrageschwankungen, Versorgungsunsicherheiten und das unablässige Mandat zur Steigerung der Einnahmen bei gleichzeitiger Kostenkontrolle geprägt.

Die Produktverkäufe allein liefern nicht die Ergebnisse, die sich das Management wünscht. Die Innovationskraft auf der einen und die Kundenbindung auf der anderen Seite sollen als wesentliche Treiber der Geschäftsentwicklung erhalten bleiben und möglichst ausgebaut werden. Umsatz- und Gewinnwachstum soll sich aus einer zunehmenden Konzentration auf AfterSales und Instandhaltung entwickeln. Dieser Bereich ist oftmals eine bisher in Bezug auf IoT-basierte Innovation wenig oder ganz ungenutzte Gelegenheit, die von Herstellern im industriellen Bereich zunehmend erkannt und ergriffen wird.

Die im Unternehmen bereits vorhandene, langjährig erprobte Innovationsfähigkeit in der Produktentwicklung lässt sich mit ganz neuen Ansätze durch Vernetzung mit digitaler Infrastruktur erweitern.

Diese neue Stufe der Innovation ermöglicht ganz neue Geschäftsmodelle, Prozessverbesserungen und Innovationen für das Produkt und den Service in der Industrie.

Für Anlagenbetreiber und Instandhaltungsdienstleister sind vor allem Kostensenkungen und eine Reduktion von Ausfällen durch ungeplante Auszeiten im Fokus.

Industrie 4.0 und Digitalisierung:
In wenigen Tagen zur passgenauen Lösung

JETZT STARTEN

2. Konkreter Nutzen 

Die International Data Coporation (IDC) hat Führungskräfte im Rahmen einer Umfrage befragt, inwiefern sie den Service unter den jetzigen Bedingungen definieren.

Viele Unternehmen aus dem industriellen Bereich sehen im Service die Möglichkeit zu Umsatzsteigerungen und einen Ausbau der Rentabilität für ihr Geschäft. Eine weitere Umfrage von Salesforce zeigt, dass 74% der befragten Führungskräfte aus dem industriellen Bereich den Service als wesentlichen Faktor für zukünftige Einnahmen identifiziert haben. Zusätzlich haben sich auch die Kundenerwartungen gesteigert, woran die Servicestrategien angepasst werden müssen.

Damit industrielle Hersteller für ihre Kunden und sich selber diesen Nutzen erzielen, transformieren sie ihr gesamtes Servicemodell und verstärken die Vernetzung von Service, Wartung und Instandhaltung im AfterSales – dafür nutzen sie Prinzipien, Methoden und Technologien im Kontext des industriellen Internets der Dinge (IoT).

Damit verändert sich die Art und Weise, wie Unternehmen im Markt agieren.

Ein Beispiel auf Basis von ThingWorx:

Mit innovativen IoT-Lösungen lässt sich zum Beispiel dieser operative und strategische Nutzen erzielen:

  • weniger ungeplante Ausfälle und Servicebesuche: Wartungsbedarf erkennen bevor es zu Ausfällen und Kundenbeschwerden kommt
  • weniger vorbeugender bzw. zeitbasierter Austausch von Verschleißteilen
  • schnellere Reaktionszeiten
  • dadurch insgesamt höhere Servicelevel und niedrigere Kosten
  • Verbesserung operativer Kennzahlen wie „mean time to repair” (MTTR), “first time fix rate” (FTFR), Gesamt-Verfügbarkeit
  • Aufdecken von Garantie-, Patent- oder Nutzungsverstößen
  • höhere Rentabilität und Margen
  • höhere Kundenzufriedenheit
  • Entwicklung von neuen, zum Beispiel nutzungsorientierten Servicemodellen
  • engere Bindung von Kunden und Partnern
  • Abgrenzung zum Wettbewerb durch innovative Servicekonzepte
  • zukunftsorientierte, (fortgesetzte) Innovationsführerschaft

Dieser Nutzen lässt sich mit innovativen IoT-Anwendungen realisieren:

  • Zustand und Ort aller Maschinen, Geräte und Anlagen in Echtzeit kennen („Condition Monitoring“) und visualisieren („Dashboard“)
  • nutzungsbasierte Erkennung von Anomalien in Echtzeit (DataAnalytics, maschinelles Lernen)
  • dadurch vorausschauende Wartung zum optimalen Zeitpunkt („predictive maintenance“)
  • Ausbau von Ferndiagnose und -wartung („remote monitoring“ & „remote maintenance“)
  • digitale, jederzeit aktuelle Servicehandbücher auf Basis von „augmented reality“
  • vernetzte, vorausschauende Ersatzteilprognosen und -disposition

Zum Beispiel kann das industrielle IoT laut einer von Accenture genannten Untersuchung des World Economic Forum helfen, Maschinenausfallzeiten um fast 70 Prozent und die Wartungskosten um 30 Prozent zu reduzieren.

In einem anderen Referenzbeispiel von PTC ließen sich bei einem industriellen Hersteller die „mean time to respond” (MTTR) um 50% und die Anzahl der Servicebesuche um 42% reduzieren.

So erzielen industrielle Unternehmen mit innovativen IoT-Anwendungen zusätzlichen Kundennutzen und einen konkreten ROI.

Befassen Sie sich momentan mit dem Einstieg ins IoT und denken über passende Anwendungsfälle nach – zum Beispiel für eine Messe?

3. Differenzierung im Wettbewerb

Die zunehmende Vernetzung von Produkten und physischen Komponenten bietet insbesondere industriellen Herstellern eine hervorragende Gelegenheit, ihr traditionelles, produktzentriertes Verkaufsmodell auf ein Modell umzustellen, das „Ergebnisse“ durch eine Kombination von Produkten und Services (Produkt-Service-Systeme), liefert.

In der Tat zeigen Prognosen, dass in 2018 40% der Top-100-Hersteller und 20% der Top-100-Prozesshersteller mindestens einen Teil ihres Portfolios als Produkt-Service-Systeme anbieten werden.

Konkrete IoT-Anwendungsfälle für AfterSales und Instandhaltung erlauben Herstellern eine Abgrenzung und Differenzierung zum Wettbewerb, indem sie anspruchsvolle, vernetzte Serviceangebote anbieten. So entstehen ganz neue Umsatzchancen und Geschäftsmöglichkeiten.

Industrie 4.0 und Digitalisierung:
In wenigen Tagen zur passgenauen Lösung

JETZT STARTEN