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Die Digitalisierung bringt einen globalen Wandel aller Lebensbereiche mit sich

Vom Brief zur E-Mail, vom Faltplan zum Navigationsgerät, von der Pappbrille bis hin zur Virtual Reality: Im Zuge der digitalen Revolution hat sich in unserem Alltagsleben vieles verändert.

Doch nicht nur unser Alltag erlebt einen tiefgreifenden Wandel sondern auch die Arbeitswelt. Die zunehmende Digitalisierung der Unternehmen, die Entwicklung neuer Technologien und viele weitere Erfindungen tragen der industriellen Revolution maßgebend bei.

Digitalisierung = Umwandlung

Der Begriff der Digitalisierung umschreibt das Umwandeln von analogen Werten oder Daten in ein digital nutzbares Format. Denn digitale Formate können wesentlich schneller und flexibler verarbeitet werden als analoge Formate. Ein einfaches Beispiel hierfür ist das Erstellen einer Einkaufsliste in einer App, somit ist diese Liste digitalisiert. Ein Schritt weiter der digitalen Transformation ist das zeitnahe Teilen und Erweitern der Einkaufsliste.

Treiber der Digitalisierung

Aus Sicht von Unternehmen ist es äußerst wichtig, die Trends und Treiber der Digitalisierung zu wissen. Denn somit können Bewegungen im eigenen Unternehmen gezielt eingesetzt werden.

Einer der Haupttreiber der digitalen Transformation ist die Globalisierung. Die weltweit zunehmende Verflechtung von Wirtschaft, Politik, Kultur und Umwelt führt zu einem weltweiten Austausch von Produkten, Ressourcen, Technologie und Kapital. Markante Vorteile sind Technische Fortschritte, das Wachstum des Warenhandels, die Vernetzung der Finanzmärkte und in folgende dessen die Steigung des globalen Wettbewerbs.

Ein weiterer Trend ist das Internet der Dinge (Internet of Things) (in den folgenden Absätzen mehr zu IoT). Das Internet der Dinge befeuert die Agilität. Durch die Vernetzung der Geräte und Maschinen -mittels globaler Infrastruktur- entstehen folgende Nutzen: Effizienzsteigerung, Kostensenkung und bessere Ressourcennutzung und weitere.

Heutzutage gibt es weltweit Massen an Daten, mittlerweile werden diese einfacher verarbeitet und analysiert. Das beinhaltet einen grossen Mehrwert für die Wirtschaft, aber Bauchfür die Industrie. Die Daten können gezielt analysiert und extrahiert werden, um Kundenwünsche schnell zu erkennen und gezielt zu handeln – aus Big Data oder Data Lake wird Smart Data.

(Quelle:adigiconsult.ch)

Digitalisierung im Mittelstand

Laut dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. nutzt jedes dritte Unternehmen digitale Technologien für Vertrieb und Absatz und jedes fünfte hat eine digitalisierte Produktion. Denn digitalisierte Prozesse beschleunigen den Austausch von Informationen und führen zu besser abgestimmten und vereinfachten Arbeits- und Produktionsschritten. Das spart Zeit und Kosten, das bringt Chancen für mehr Umsatz.

(Quelle: Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. )

Industrie 4.0: IoT und Predictive Maintenance

Industrie 4.0, genauer die vierte industrielle Revolution bezeichnet die intelligente Vernetzung von Maschinen und Abläufen mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologie. Für Unternehmen gibt es viele Möglichkeiten, intelligente Vernetzung zu nutzen. Einige sind flexible Produktion, wandelbare Fabrik, optimierte Logistik, Einsatz von Daten und vieles mehr.

Die zentrale Technologie der vierten industriellen Revolution ist nicht der Computer, sondern das Internet selbst. Mit der weltweiten Vernetzung über Unternehmens- oder Ländergrenzen hinweg gewinnt die Digitalisierung der Produktion eine neue Qualität: Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Dieses gelingt mit der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation in den Produktionsstätten, die immer intelligenter werden.

Einer der greifbarsten Anwendungen von Industrie 4.0 ist die vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance). Das Ziel dieser neuen Technologie ist es, eine möglichst präzise Vorausplanung der Instandhaltung zu erstellen und unerwartete Ausfälle von Anlagen zu vermeiden.

Die Funktionsweise der Predictive Maintenance sieht wie folgt aus: Der Zustand der Anlagen wird entweder periodisch (offline) oder kontinuierlich (online) bewertet. Um den Zustand eines Gerätes beurteilen zu können, werden diese beispielsweise mittels Infrarot, Akustik, Schwingungsanalyse, Schallpegelmessungen etc. geprüft. Dabei ist es äußerst wichtig große Mengen von Daten zu erfassen und zu speichern, denn nur somit können verlässliche Vorhersagen getroffen werden. Die erfassten Messwerte und Diagnosedaten werden von den Maschinen über Netzwerke an Servicezentralen oder direkt an die Hersteller übermittelt.

(Quelle: Plattform Industrie 4.0 und Industry of Things )

Digitalisierung in der EU und in Deutschland

Die EU-Kommission veröffentlichte im Juni den Index für digitale Wirtschaft und Gesellschaft. Das Ziel dieses Vorhabens ist es festzustellen, wie weit die EU-Mitgliedsländer bei der Digitalisierung sind, um anschließend die Digitalisierung der EU gezielt voranzutreiben. Laut der EU-Kommission stehen Dänemark, Schweden, Finnland und die Niederlande ganz an der Spitze. Am Ende der Bewertung stehen Italien, Bulgarien, Griechenland und Rumänien.

Deutschland schneidet hinter Österreich und Spanien nur mittelmäßig ab. In der Nachrichten-Website heise.de, des Heise-Zeitschriften-Verlags wird folgendes zum EU-Index geschrieben: Bei der „Integration der Digitaltechnik“ wird Deutschland Fortschritt zuerkannt. Aber auch hier steht der Online-Handel im Vordergrund. Aber ansonsten sind die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eher träge: „KMU nehmen nur langsam digitale Technologien in Anspruch und 34,6 % davon weisen nur eine sehr geringe Digitalisierung auf. Nur 5,3 % der deutschen KMU zum Beispiel verwendeten im Jahr 2016 Big Data Analytik, verglichen mit fast 10 % der europäischen KMU.“

(Quelle: European Commission/The Digital Economy and Society Index (DESI))

Fazit: Digitalisierung eröffnet neue Horizonte

Die Digitalisierung optimiert nicht nur einzelne Prozesse, sie verändert Strukturen, Organisationen, Denk- und Sichtweisen. Ideen, die sich bislang technisch oder wirtschaftlich nicht umsetzen ließen, werden Realität.

Wir, die mdk GmbH sind seit Anfang 2018 neuer Systemintegrator und einer der ersten zertifizierten Partner von PTC für ThingWorx in Deutschland. Mit ThingWorx entwickeln wir Lösungen und Prototypen für das industrielle „Internet of Things“ (IIoT). Aus unserer Sicht können Unternehmen durch die  Digitalisierung und „das Internet der Dinge“ nur profitieren. Sinkende Prozesskosten, kurze Reaktionszeiten, höhere Produktqualität und etc. sind nur einige Profite der Digitalisierung.

Praxisleitfaden: Agiler Einstieg ins industrielle „Internet of Things“
– exklusiv für unsere Leser –

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2018-11-04T12:01:18+00:00